Pfarrer verlässt Pfarrgemeinde und plant Hochzeit nach 37 Dienstjahren

Pfarrer Andreas Unfried wird nach 37 Jahren Dienst seine Pfarrgemeinde verlassen. Der Grund liegt in seinem geheimen Zusammenleben mit einer Frau und dem Kampf mit seinem Keuschheitsgelübde. Er plant daher, diese Lebensgefährtin zu heiraten.
Der katholische Pfarrer Andreas Unfried aus Hessen steht vor einer großen Veränderung: Er wird seine Pfarrgemeinde verlassen. Dieser Schritt, der obwohl er noch nicht im Ruhestand ist, das Ende einer langen Dienstzeit von 37 Jahren markiert, hat persönliche Gründe. Unfried gab bekannt, dass er seit vielen Jahren heimlich mit einer Frau zusammenlebt und nun beabsichtigt, diese Frau zu heiraten. In seiner Erklärung äußerte er auch eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Gelübde der Keuschheit. Trotz seiner tiefen Dankbarkeit für die Kirche räumte er ein, dass er persönlich mit diesem Gelübde kämpft. Diese persönlichen Lebensereignisse führen ihn zu der Entscheidung, seine Beziehung mit seiner Lebensgefährtin zu priorisieren und durch die Ehe zu festigen.