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GEZ stoppt Zahlungserinnerungen per Post – Was Bürger wissen müssen

Wirtschaft
GEZ stoppt Zahlungserinnerungen per Post – Was Bürger wissen müssen

Der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio sendet zukünftig keine physischen Zahlungserinnerungen mehr, was sechs Millionen Briefe einsparen soll. Diese Änderung betrifft Haushalte ohne Lastschriftmandat. Experten raten daher dringend, ein Lastschriftmandat einzurichten, um Zahlungsverzögerungen und mögliche Mahngebühren zu vermeiden.

Der Rundfunkbeitrag, den die Gemeinschaftseinheit ARD, ZDF und Deutschlandradio erhebt, wird künftig nicht mehr durch den Versand physischer Zahlungserinnerungen erinnert. Diese Änderung betrifft spezifisch Haushalte, die kein Lastschriftmandat eingerichtet haben. Die GEZ begründet diesen Schritt mit Zielen der Kosteneffizienz und der Nachhaltigkeit und erwartet, dass der Verzicht auf die postalische Erinnerung jährlich sechs Millionen Briefe einsparen wird.

Diese Umstellung sorgt jedoch bei Verbrauchern für Bedenken. Kritiker äußern die Sorge, dass Zahlungen dadurch vergessen werden könnten, was wiederum das Risiko von Mahngebühren von je acht Euro birgt. Angesichts dieser Entwicklungen raten Experten eindringlich dazu, dass Verbraucher aktiv ein Lastschriftmandat einrichten sollten. Bisher betrug der vorherige Erinnerungswert 55,08 Euro, welcher vierteljährlich ausgestellt wurde.

Die Kernbotschaft lautet daher: Um Zahlungsverzug zu vermeiden und auf dem Laufenden zu bleiben, ist die Einrichtung eines SEPA-Lastschriftmandats ratsam, da die physische Erinnerung der GEZ eingestellt wird.

Quellen

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