Gesundheitsrisiken längeren Fastens bei älteren Erwachsenen

Eine Analyse von 2981 Personen deutet darauf hin, dass langes Fasten für Menschen über 60 gesundheitliche Risiken birgt. Insbesondere bei über 78-Jährigen erhöhte ein Fasten von 14 bis 24 Stunden das Risiko chronischer Krankheiten. Kürzere Pausen von 6 bis 11,5 Stunden erwiesen sich hingegen als vergleichsweise sicherer.
Längere tägliche Fastenperioden könnten potenzielle Gesundheitsrisiken bergen, insbesondere für Menschen über 60 Jahre. Eine Untersuchung beleuchtete die Auswirkungen unterschiedlicher Fastendauern bei einer großen Kohorte von Menschen.
Die Analyse stützte sich auf Daten von 2981 Personen über einen Zeitraum von 15 Jahren und ergab, dass längere Fastenperioden für Menschen über 60 problematisch sein können. Besonders alarmierend für die Gruppe der über 78-Jährigen war, dass ein Fasten von 14 bis zu 24 Stunden mit einer beschleunigten Entwicklung chronischer Krankheiten in Verbindung stand.
Im Gegensatz dazu erwiesen sich kürzere Fastenpausen zwischen 6 und 11,5 Stunden für die ältere Gruppe vergleichsweise sicherer. Diese Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit einer sorgfältigen Abwägung bei der Einhaltung von Fastenprotokollen im höheren Lebensalter.