Gabriel Felbermayr warnt vor globaler Schuldenkrise souveräner Staatsschulden

Gabriel Felbermayr warnt vor einer globalen Schuldenkrise, angetrieben durch steigende globale Renditen, die mit der Instabilität im Nahen Osten zusammenhängen. Er kritisiert die Maßnahmen der Zentralbanken und warnt davor, dass die anhaltende hohe Inflation und die Schuldenlast die EZB unter Druck setzen.
Gabriel Felbermayr warnte eindringlich vor einer globalen Krise der souveränen Staatsschulden. Ein zentraler Auslöser dieser Sorgen sind die steigenden globalen Renditen, deren Ursachen er direkt mit der Instabilität im Nahen Osten verknüpft. Diese geopolitische Unsicherheit droht, die Inflation auf einem hohen Niveau zu halten und übt damit erheblichen Druck auf die Europäische Zentralbank (EZB) aus.
Besondere Besorgnis äußerte Felbermayr hinsichtlich des hohen Schuldenniveaus mehrerer Länder, wobei er die Verwundbarkeit der USA besonders hervorhob und auch die Interventionen der Zentralbanken an verschiedenen Orten kritisierte. Konkret richtete er seine Kritik auf die Maßnahmen der USA und Japans bezüglich des Yen und der japanischen Staatsanleihen (JGBs).
Die Unsicherheit unter den Investoren steigt, da sie befürchten, dass anhaltende Konflikte die Energiepreise und die Inflation hochhalten werden. Diese anhaltenden globalen Spannungen lassen das Vertrauen in die Fähigkeit der Zentralbanken, durch ihre Operationen niedrige Zinsen zu halten, schwinden. Felbermayr betont abschließend, dass solche Zentralbankmaßnahmen letztendlich immer einen inflationären Effekt nach sich ziehen.