Elektronisches Fußkettchen führt zu Verdächtigen im Mordfall der Influencerin Sonia Bellina

Die Untersuchung des Mordfalls von Sonia Bellina in Saint-Gilles wurde durch Standortdaten eines elektronischen Fußkettchens eines 32-jährigen Mannes vorangetrieben. Diese Daten, kombiniert mit sozialer Netzwerkanalyse und dem Fund der DNA des Verdächtigen, führten zu wichtigen Erkenntnissen. Der Verdächtliche hat eine kriminelle Vorgeschichte, hat sich aber bisher nicht zu dem Verbrechen bekannt.
Die Ermittlungen im Mordfall der 29-jährigen Influencerin Sonia Bellina, die im Viertel Saint-Gilles ermordet wurde, wurden maßgeblich durch Standortdaten eines elektronischen Fußkettchens vorangetrieben. Im Zentrum der Untersuchung stand ein 32-jähriger Mann, der dieses Gerät trug. Die von diesem Gerät gelieferten Standortdaten stimmten mit dem mutmaßlichen Tatortpfad überein. Die Polizei konnte diese Daten durch eine Analyse von sozialen Netzwerken und ein weiteres Mobiltelefon kombinieren. Ein entscheidender Durchbruch gelang, als die DNA des Verdächtigen auf dem Körper der Verstorbenen gefunden wurde. Bekannt ist, dass der Verdächtige bereits eine kriminelle Vergangenheit hat und zuvor wegen Körperverletzung verurteilt wurde. Bisher äußerte sich der Verdächtige lediglich darüber, die Opfer zu kennen, und hat sich nicht schuldig gesprochen.