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Diakonisches Unternehmen in Jever feuert Mitarbeiterin nach AfD-Kandidatur

Politik
Diakonisches Unternehmen in Jever feuert Mitarbeiterin nach AfD-Kandidatur

Mission Lebenshaus entließ eine Mitarbeiterin nach ihrer Kandidatur für die AfD bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen unter Berufung auf einen „Standpunktstreit“. Die Mitarbeiterin bestreitet dies und kündigt rechtliche Schritte an. Ein Bundestagsabgeordneter der AfD unterstützte das Unternehmen öffentlich und warf ihm eine Straftat vor.

Ein diakonisches Unternehmen in Jever entließ eine Mitarbeiterin, nachdem diese bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen für die AfD kandidiert war. Mission Lebenshaus, das Unternehmen, sprach die Kündigung aus und führte als Begründung eine sogenannte „Frage des Standpunkts“ an.

Die betroffene Mitarbeiterin wehrt sich gegen diese Entscheidung. Sie behauptet, ihr Arbeitgeber habe sie unter Druck gesetzt, ihre Kandidatur zurückzuziehen, und kündigt an, rechtliche Schritte einzuleiten. Die Situation wurde öffentlich, als ein Video kursierte, das einen Bundestagsabgeordneten der AfD zeigte, der das diakonische Unternehmen unterstützte. Dieser Bundestagsabgeordnete äußerte sich darüber hinaus kritisch und warf dem Unternehmen sogar eine Straftat vor.

Quellen

Diakonisches Unternehmen in Jever feuert Mitarbeiterin nach AfD-Kandidatur — News Hub