Details zur Steuerreform: Begrenzte Entlastungsmaßnahmen im Fokus

Das Steuerreformpaket umfasst 34 Maßnahmen mit einer geschätzten jährlichen Entlastung von etwa 10 Milliarden Euro. Zentrale Punkte sind die Erhöhung des Grundfreibetrages und der Spitzensteuersatz-Grenze bis 2028 sowie eine Anhebung des Kindergeldes. Kritisiert wird jedoch der Rückgang der Steuerprogressivität durch die Stagnation der Mittelklassezone.
Das vorgeschlagene Steuerreformpaket umfasst insgesamt 34 Maßnahmen, die sollen durch die Reform verschiedener Schlüsselbereiche eine jährliche Entlastung von rund 10 Milliarden Euro bewirken. Zu den zentralen Änderungen gehört die Erhöhung des Grundfreibetrages sowie der Spitzensteuersatz-Grenze bis zum Jahr 2028. Konkret sieht die Reform vor, dass der Grundfreibetrag bis 2028 auf 12.900 Euro steigen wird und die Spitzensteuersatz-Grenze von derzeit 69.879 Euro auf 70.600 Euro erhöht wird. Darüber hinaus ist auch eine Anhebung des Kindergeldes vorgesehen, das bis 2028 von 259 auf 272 Euro monatlich angehoben werden soll. Allerdings wird kritisiert, dass die Steuerprogressivität tendenziell nachlässt, da die Untergrenze der Mittelklassezone unverändert bei 17.800 Euro verbleibt. Diese Punkte bilden das Kernstück der geplanten finanziellen Anpassungen.