Como verbietet Radfahren im Stadtzentrum nach E-Bike-Vorfall mit dem Bürgermeister

Aufgrund eines Vorfalls, bei dem ein E-Bike-Fahrer Bürgermeister Alessandro Rapinese in Como erfasste, hat die Stadt Radfahren im Zentrum verboten. Die Verwaltung stuft elektrische Zweiräder als gefährlich ein und schreibt allen Radfahrern vor, ihre Räder in eingeschränkten Zonen zu schieben. Dieser Schritt setzt frühere Verkehrseinschränkungen fort und wird voraussichtlich auf Proteste treffen.
Die Stadt Como hat das Radfahren in ihrem gesamten Stadtzentrum verboten. Dieser drastische Schritt folgte einem Vorfall, bei dem ein E-Bike-Fahrer Bürgermeister Alessandro Rapinese erfasste. Die Stadtverwaltung betrachtet elektrische Zweiräder zunehmend als Gefahr für die öffentliche Ordnung und Sicherheit. Als Konsequenz des Verbots müssen alle Radfahrer ihre Fahrräder in ausgewiesenen, eingeschränkten Zonen schieben. Diese Maßnahme setzt eine Reihe früherer Beschränkungen in der Stadt fort, wie beispielsweise das seit 2022 bestehende Verbot von gemieteten E-Scootern. Angesichts dieser weitreichenden Einschränkungen wird mit Widerstand gegen das neue Verbot gerechnet; bereits für Mitte September ist sogar eine Protesttour geplant, die sich gegen diese Maßnahmen richten soll.