CDU boykottiert Treffen führender Kandidaten in Moschee-Veranstaltung

Die CDU erklärt einen Boykott an einem Treffen führender Kandidaten, organisiert vom Imamerat, nach Kritik am Neukölln Meeting Place Verein wegen seiner Verbindung zur Dar-as-Salam Moschee. Während die Grünen den Dialog betonten, kritisierte die FDP die CDU, und andere Parteien sahen in der Teilnahme einen wichtigen Schritt.
Die CDU hat beschlossen, an einem wichtigen Treffen führender Kandidaten, das von einem Imamerat organisiert wird, teilzunehmen, und diesen Boykott erklärt. Dieser Schritt erfolgte nach Kritik der CDU an dem Neukölln Meeting Place Verein (NBS) wegen dessen vermeintlicher Verbindung zur Dar-as-Salam Moschee. Zu diesem Vorfall äußerten sich auch andere Parteien. Insbesondere der SPD-Kandidat Martin Hikel äußerte Bedenken hinsichtlich einer Normalisierung von Beziehungen zu Gruppen, die der Muslimbruderschaft nahestehen. Die FDP kritisierte die CDU hingegen für eine angeblich zögerliche Haltung. Im Gegensatz dazu betonten die Grünen die Notwendigkeit eines Dialogs mit muslimischen Partnern. Sowohl die Linkspartei als auch die SPD sahen in der Teilnahme an solchen Veranstaltungen einen wichtigen Dialogschritt.