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Berliner Innenrätin kritisiert Rheinmetall wegen defekter Körperschutzplatten

Politik
Berliner Innenrätin kritisiert Rheinmetall wegen defekter Körperschutzplatten

Berliner Innenrätin Iris Spranger bezeichnete einen Vorfall bei Rheinmetall als „Skandal“, da über 5.200 Körperschutzplatten defekt sind und seit 2017 Mängel aufweisen. Die geschätzten Kosten für den Ersatz belaufen sich auf 1,2 Millionen Euro, weshalb die Senatorin nun eine Entschädigung vom Hersteller fordert.

Die Berliner Innenrätin Iris Spranger kritisierte Rheinmetall wegen gravierender Mängel an Körperschutzplatten und bezeichnete den Vorfall als „Skandal“. Nach Überprüfungen musste sich Frau Spranger mit der Feststellung auseinandersetzen, dass ein großer Teil der gelieferten Schutzplatten defekt ist und nicht mehr den erforderlichen Schutz bietet. Dabei handelt es sich nicht um einen einmaligen Vorfall, sondern um ein Problem, das mehrere Jahre zurückreicht.

Konkret wurde festgestellt, dass über 5.200 ballistische Platten defekt sind und somit nicht mehr als schussfest gelten. Die betroffenen Platten stammen aus einem Modell, das als KINS.0087 D T04 C01 identifiziert wurde und für den Schutzgrad 4 ausgelegt war. Besonders brisant ist, dass die Mängel an diesen Platten bis auf das Jahr 2017 zurückdatiert werden.

Dieser Mangelzustand hat erhebliche finanzielle Auswirkungen auf die Stadt. Schätzungen zufolge beläuft sich die Kostenkalkulation für den Ersatz der defekten Ausrüstung auf rund 1,2 Millionen Euro. Angesichts dieser Fakten hat Senatorin Spranger nun aktiv Maßnahmen ergriffen und fordert von Rheinmetall eine Entschädigung für die entstandenen Schäden und die notwendigen Korrekturen.

Quellen

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