Anästhesist vor Gericht: Freiheitsstrafe bis lebenslänglich im Raum

Ein Anästhesist steht vor einem Gerichtsverfahren, bei dem eine mögliche lebenslange Freiheitsstrafe im Raum steht. Obwohl die Staatsanwaltschaft zunächst eine Vertuschung unhygienischer Praktiken vermutete, bestätigte das Landgericht diese Theorie nicht. Der Beschuldigte hat die meisten Anklagen bestritten, und die Verhandlung soll Anfang Oktober fortgesetzt werden.
Ein Anästhesist steht vor einem bevorstehenden Gerichtsverfahren, bei dem eine Freiheitsstrafe bis lebenslänglich diskutiert wird. Anfängliche Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hatten den Verdacht geäußert, dass es sich um eine Vertuschung unhygienischer Arbeitsweisen handeln könnte. Die Bedenken konzentrierten sich dabei insbesondere auf die Schwierigkeit, Sepsis-Pathogene über einen längeren Zeitraum nachzuweisen und Beweismittel zu sichern. Allerdings hat das Urteil des Landgerichts die Annahme der Staatsanwaltschaft nicht bestätigt. Vor dem nächsten Verfahrenstermin Anfang Oktober hat sich der Beschuldigte die meisten der Vorwürfe verneint.